Masterarbeit: Entwicklung und Charakterisierung eines CFC-Wolfram-Stoffverbundes zur Anwendung als Drehanode in der Röntgentechnik
Forschungszentrum Jülich

Masterarbeit: Entwicklung und Charakterisierung eines CFC-Wolfram-Stoffverbundes zur Anwendung als Drehanode in der Röntgentechnik

  • PhD / Postdoc / Thesis (From 25 to 36 months)
  • Jülich (Germany)
  • Published on August 27 2021
Masterarbeit: Entwicklung und Charakterisierung eines CFC-Wolfram-Stoffverbundes zur Anwendung als Drehanode in der Röntgentechnik

Beginn der Arbeit: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Dauer: 6 Monate

Seit über 40 Jahren konzipiert, entwickelt und fertigt das Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik - Engineering und Technologie (ZEA-1) - maßgeschneiderte Hightech-Systeme, Instrumente und Verfahren für die Spitzenforschung. Unsere Expertise und Exzellenz ist in vielen Bereichen weltweit einzigartig.

Für neue Verfahren in der Tumorbestrahlung, wie der Flash- oder Mikrostrahlentherapie, werden immer höhere Dosisraten und Energiemengen gefordert. Herkömmliche Drehanoden werden meist aus Molybdän gefertigt und sind in ihrer Baugröße, insbesondere durch die hohe Dichte, begrenzt. Aufgrund der geringen Dichte, guter thermischer Eigenschaften und hoher spezifischer Festigkeit, bietet Kohlefaser verstärkter Kohlenstoff (CFC) den idealen Werkstoff für ein schnelldrehendes, thermisch hochbelastetes Bauteil. Die Anbindung an eine Brennbahn, bestehend aus einem Metall hoher Ordnungszahl (Wolfram), ist aufgrund der gewünschten Röntgenintensität unumgänglich.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sind verschiedene Aufgabenpakete möglich:

Aufgabenpaket 1:

  • Literatur- und Patentrecherche zum Stand der Technik
  • Simulationsunterstützte Auslegung geeigneter CFC-Trägerstrukturen
  • Auslegung und Simulation einer Röntgentargetstruktur
Aufgabenpaket 2:

  • Literatur- und Patentrecherche zum Stand der Technik
  • Entwicklung/Planung verschiedener Fügeverfahren/-versuche
  • Aufbau von Versuchsbauteilen
  • Durchführung und Auswertung der Verbundcharakterisierung
Ihr Profil: (je nach Schwerpunkt der Aufgabe)

  • Sehr gute Leistungen in Ihrem Studium der Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau mit Fachrichtung Werkstofftechnik oder Physikalische Ingenieurswissenschaften
  • Kenntnisse in der Metallographie, Werkstoffanalyse und Faserverbundwerkstoffe
  • Erste Erfahrungen in der Löt-, Spritz-, und Beschichtungstechnik
  • Eigeninitiative, Gründlichkeit, kommunikative Stärke und Neugier an der Forschung
Wir bieten an:

  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Eine hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur
  • Intensive Betreuung der Arbeit vor Ort
  • Vergütung während der Erstellung Ihrer Abschlussarbeit
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ansprechpartnerin:
Sarah Lipke
Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)
Engineering und Technologie (ZEA-1)
Forschungszentrum Jülich GmbH
52428 Jülich
E-Mail: [email protected]