Allianz in Deutschland

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Unternehmenstyp

Großunternehmen


Branche

Versicherungen


Standort

München

Nachrichten (13)

  • Recruitment

    Für deine Zukunft, die dir Freiheiten ermöglicht - Karrieremöglichkeiten für Jurist:innen

    Die Allianz als Unternehmen bietet Juristinnen und Juristen zahlreiche Möglichkeiten. Jeder kann frei entscheiden, wohin der Karriereweg führt. Denn juristisches Know-how ist in den verschiedensten Bereichen gefragt. Wir haben mit Frau Dr. Kalina Haack gesprochen und sie ist im Bereich HR tätig. Was machst Du bei der Allianz? Und wie lange arbeitest Du schon in unserem Versicherungsunternehmen? Ich arbeite als HR Business Partnerin in der Personalabteilung der Hauptverwaltung Stuttgart. Hier befindet sich der Hauptstandort der Allianz Lebensversicherungs-AG (kurz: AZ-Leben). Das Unternehmen ist Marktführer in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge und Deutschlands größter Lebensversicherer. Mittlerweile bin ich seit 2021 Teil der Allianz. Davor habe ich als Anwältin in einer Wirtschaftskanzlei gearbeitet. In meiner derzeitigen Tätigkeit berate ich vor allem Führungskräfte von bestimmten Einheiten der Allianz Technology, wenn es um personalwirtschaftliche Angelegenheiten ihrer Mitarbeitenden geht. Mit welchen Themen beschäftigst Du dich als Juristin in einer Personalabteilung? Und wie kannst Du deine juristische Expertise einsetzen? Grundsätzlich mache ich die gleiche Arbeit, wie meine Kolleg:innen, die keine Juristinnen und Juristen sind. Da jedoch in der Personalbetreuung das Arbeitsrecht praktisch angewendet wird, ist es sehr hilfreich, in diesem Bereich fundierte Kenntnisse zu haben. Dementsprechend kommen auch meine Kolleg:innen auf mich zu, wenn sie vertiefte arbeitsrechtliche Fragen haben und eine Einschätzung benötigen. Einzelfälle klären und lösen wir in unserem Team. Insgesamt wollen wir sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden gleichbehandelt werden. Darüber hinaus ist es essentiell, dass wir auch gemäß der Regeln des Konzerns handeln und entscheiden. Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus? Grundsätzlich ist es natürlich schwierig, einen typischen Arbeitsalltag zu definieren. Im Allgemeinen habe ich Meetings mit meinen Kolleg:innen aus der PA HV Stuttgart zu den aktuellen standortspezifischen Personalthemen. Darüber hinaus habe ich einen Austausch mit den Münchner Kolleg:innen, die auch Einheiten der Allianz Technology betreuen. Hier besprechen wir ebenfalls aktuelle Personalthemen der Gesellschaft. Nebenbei gilt es wichtige E-Mails von Führungskräften zu bearbeiten, aber auch Anfragen von Mitarbeitenden. Darüber hinaus nehme ich wichtige Anrufe von Führungskräften oder Kolleg:innen an und bearbeite Anträge der Führungskräfte in den HR Tools. Beispielsweise geht es um Mehrarbeit, Bereitschaft, Arbeitszeitreduzierungen oder auch Beförderungen und Versetzungen. Ein weiterer wichtiger Punkt in meinem Arbeitsalltag ist die rechtliche Einbindung unseres örtlichen Betriebsrates z.B. bei (mitbestimmungspflichtigen) Einzelmaßnahmen. Was fordert dich manchmal während des Arbeitsalltages heraus? Führungskräfte und Mitarbeitende wenden sich mit jeglichen Themen, die irgendwie etwas mit Personal zu tun haben, an uns. Viele der Anfragen werden von uns eigentlich gar nicht verantwortet. Hier muss dann richtige „Detektivarbeit“ geleistet werden und ich fange zum Recherchieren, Fragen, E-Mails schreiben oder Rumtelefonieren an. Darüber hinaus bin ich selbst Mitarbeiterin der AZ-Leben und betreue dienstleistend Mitarbeitende einer anderen Gesellschaft. Manchmal ist es herausfordernd immer auf dem neusten Informationsstand zu sein und dann heißt es wieder selbst recherchieren und fragen. Natürlich warten auch die Führungskräfte und Mitarbeiter:innen auf eine Rückmeldung bzw. Antwort und möchten diese schnellstmöglich bekommen, was oftmals schwierig ist. Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß? Am meisten Spaß macht mir, die neusten Entwicklungen im Arbeitsrecht zu verfolgen sowie arbeitsrechtliche Fragestellungen zu recherchieren und lösen. Darüber hinaus ist es natürlich super, wenn man von Führungskräften die Bestätigung bekommt, dass die Unterstützung durch mich sehr wertvoll und wichtig war. Warum hast Du dich bewusst für die Allianz entschieden? Warum keine Kanzlei? Die Allianz ist ein wirklich toller Arbeitgeber und nicht vergleichbar mit einer Kanzlei. Neben den zahlreichen Benefits, die das Unternehmen den Mitarbeitenden bietet, fand ich vor allem die Vorstellung mit „Nicht-Jurist:innen“ in einem Team zusammen zu arbeiten sehr spannend. Wie bekommst Du Berufs- und Privatleben unter einen Hut? Im Mai wurde unser Konzept des Neuen Arbeitens bei der Allianz ins Leben gerufen und wir haben sehr flexible Arbeitszeiten, durch die ich perfekt berufliches und privates vereinbaren kann. Durch den Leitgedanken „Das Richtige am richtigen Ort tun“ habe ich die Möglichkeit, meinen Arbeitsort individuell zu gestalten. Normalerweise gehe ich ca. drei Tage pro Woche ins Büro und die restlichen zwei Tage arbeite ich vom Home Office aus. Diese Freiheiten sind wirklich toll! Wir haben dein Interesse geweckt, deine Karriere als Jurist:in bei der Allianz zu starten? Dann erfährst du hier mehr!

  • Arbeitsleben

    „Sei Du selbst, versteck Dich nicht & verteile Deinen ganz persönlichen Glitzerstaub"

    Im Zuge des Pride Months haben wir mit Sebastian Pawels ein kleines Interview geführt. Er ist seit über 10 Jahren Teil der Allianz Familie. Zu Beginn war er etwas unsicher, wie sich der Großkonzern zum Thema LGBTQ+ positioniert. Aber nach kurzer Zeit ist er auf das Allianz Pride Netzwerk gestoßen. Mittlerweile leitet Sebastian das Allianz Pride Germany Netzwerk und hat einen Sitz im Global Allianz Pride Board. Seit wann bist du Mitglied des globalen und deutschen Pride Boards? Und wie engagierst du dich im Zuge des Netzwerkes? Ich bin seit 2014 Mitglied des deutschen Pride Netzwerkes und habe mich relativ schnell an der Planung von Events und Informationskampagnen beteiligt. Über die Jahre habe ich mich intensiver engagiert, sodass ich seit 2021 nun auch das Allianz Pride Germany Netzwerk mit Blick auf ganz Deutschland leite.  Ende 2020 habe ich aufgrund meines Engagements das Angebot bekommen, einen Sitz im Global Allianz Pride Board zu besetzen. Das habe ich gerne angenommen, weil es gerade international noch immer riesige Unterschiede bei den Rechten von LGBTQ+ gibt. Als Global Pride Board fungieren wir als verbindendes und koordinierendes Element zwischen den inzwischen vielen lokalen Pride Netzwerken. Gleichzeitig sprechen wir mit Group People and Culture und dem Senior Management über Themen, die aus einer globalen Sicht in der gesamten Allianz Gruppe angegangen werden sollten.  Wie fördert das Netzwerk Vielfalt und eine offene Kultur bei der Allianz? Wir fokussieren uns auf die Belange von LGBTQ+, also von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, queeren Menschen und Kolleg:Innen, sowie allen weiteren Identifikationsformen in unserer Community (dafür steht das + als Sammel-Symbol).  Wir fördern Vielfalt und eine offene Kultur auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Mit Blick auf unsere internen Kolleg:innen informieren wir beispielsweise zu verschiedenen Aspekten aus der LGBTQ+ Community durch Infoveranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen. 2020 haben wir eine Podiumsdiskussion mit einer Trans-Kollegin, unserer globalen People and Culture Chefin und unserem Operations-Vorstand organisiert. Das Thema hat viel Aufmerksamkeit bekommen und man hat richtig gemerkt, wie wichtig es vielen Kolleg:innen war, offen über solche Themen zu sprechen und sich gehört und verstanden zu fühlen.  Daneben sind wir Teil eines durch unsere Diversity, Equity & Inclusion Kolleginnen organisierten Mentoringprogrammes. Im Rahmen dessen stehen wir sowohl Führungskräften, als auch Mitarbeitenden als Mentor:innen zur Seite. Anlässe können sein, dass sich jemand im Team geoutet hat und sich dann jemand fragt, wie man damit umgehen kann, ohne dass es sich für die Führungskraft, das Team oder den/die Geoutete:n komisch anfühlt. Es kann aber auch sein, dass es im privaten Umfeld ein Thema gibt, das ein:e Mitarbeiter:in nicht so gut alleine verarbeiten kann. Auch dann stehen wir als Teil der LGBTQ+ Community gerne als Gesprächspartner zur Verfügung.  Was schätzt du besonders am Allianz Pride Netzwerk? Die ganzen tollen Menschen, die sich für das Thema einsetzen und die ich in den vergangenen Jahren kennenlernen durfte. Wir haben sowohl im Netzwerk, als auch in der Allianz, eine wirklich großartige Familie von Kolleg:innen, die ihre Werte wirklich leben und sich für ihre Überzeugungen einsetzen. Da habe ich persönlich viel mitgenommen! Das bringt mich auch schon zum zweiten Aspekt, den ich sehr schätze. Wir sind ein unabhängiges Mitarbeitenden-Netzwerk der Allianz. Alle Themen und Aktivitäten kommen direkt aus der Mitte der Belegschaft. Wir erleben als Unternehmen täglich, was wir mit dem Netzwerk alles erreichen. Das ist für uns keine Marketing Kampagne, sondern wirkliche Überzeugung. Nun könnte man sagen: Aber wozu braucht es dann überhaupt das Netzwerk, wenn doch alles schon so gut ist? Diese Frage wird mir oft gestellt. Es gibt immer noch Bereiche in unserer Gesellschaft, in denen offen oder verdeckt, eben noch nicht alles in Ordnung in Bezug auf die Gleichberechtigung von LGTBQ+ ist. Auch hier in Deutschland, einem, wie ich finde, sehr offenen und toleranten Land. Und genau aus diesem Grund ist es mir wichtig, dass es uns als Netzwerk gibt. Dadurch haben wir die Möglichkeit zu zeigen, für welche Werte wir in der Allianz stehen, intern wie auch extern, und unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Und das im gemeinsamen Schulterschluss mit unserem Management. Das finde ich unglaublich wichtig, weil sich immer noch Menschen „schlecht“ fühlen und denken, sie können nicht offen mit ihrem persönlichen Lebensentwurf umgehen. Genau für diese Menschen setzen wir ein Zeichen! Das bringt mich zum dritten Punkt, den ich am Netzwerk schätze: Wir können durch die Netzwerk-Arbeit etwas zum Positiven verändern, das weit über uns als Einzelpersonen und die Unternehmensgrenzen hinausgeht. Wir arbeiten an Themen, die unser tägliches Leben und die Kultur der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens im Unternehmen, aber auch in der Gesellschaft betreffen. Das ist nicht immer leicht, aber es ist ganz bestimmt ein starker Motivator.  Wenn ich mir ansehe, was wir in den letzten 10 Jahren alles bewirkt haben, erfüllt mich das mit einer tiefen Dankbarkeit für all die tollen Menschen, die das Netzwerk gegründet haben, die sich voller Energie für die Themen eingesetzt haben und die einfach auch im alltäglichen das leben, was uns zu einem vielfältigen und offenen Unternehmen macht. Das schließt übrigens die bedingungslose und tolle Unterstützung unseres Managements mit ein.  Welche Bedeutung hat der Pride Month für dich? Und welche Aktivitäten habt ihr geplant? Der Pride Month bzw. die Pride Months (inzwischen sind für uns Juni, Juli und August relevant) geben zuallererst eine gewisse Taktung für unsere Aktivitäten vor. Begonnen bei der Teilnahme an der CSD Parade, aber auch für interne Awareness-Kampagnen und -Veranstaltungen.  Die CSD Paraden sind definitiv der Moment, in dem am deutlichsten sichtbar wird, welche Früchte man aus seiner Arbeit erntet. Hier entstehen viele Gänsehautmomente, welche den Akku für die Arbeit an den Themen wieder aufladen. Die gesteigerte Sichtbarkeit für die LGBTQ+ Community in diesen Monaten bietet uns die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, für die das Thema eher weiter weg ist, und sie dafür zu sensibilisieren, wofür wir beim CSD auf die Straße gehen und welche Missstände es weltweit noch an vielen Stellen gibt.  Positiver formuliert bieten uns die Pride Months die Gelegenheit, Offenheit, Toleranz und Vielfalt zu feiern. Und zwar nicht nur mit Blick auf LGBTQ+, sondern für mich ist das auch immer ein Anlass, zusammen mit unseren anderen Netzwerken und Kolleg:innen zu feiern, was für eine tolle und bunte Familie wir bei der Allianz sind. Neben der Teilnahme an den CSDs in München, Berlin und voraussichtlich auch mit unseren „neuen“ Netzwerken in Stuttgart und Hamburg, informieren wir über Artikel im Intranet und interne Veranstaltungen. Flankierend  bespielen wir die Allianz Social Media Kanäle mit Inhalten zum Thema, um unsere Nachricht in die Welt zu tragen und für unsere Werte einzustehen.  Wichtig ist mir, dass wir die Themen nicht nur in den Pride Months bespielen und danach wieder vergessen, sondern dass wir kontinuierlich darüber sprechen und tagtäglich das leben, wofür wir stehen.  Möchtest du uns noch etwas mit auf den Weg geben? Zu Allererst bin ich unglaublich glücklich über all die Unterstützung, die wir als Netzwerk über die Jahre erfahren durften. Hier möchte ich unsere „Straight Allies“ besonders hervorheben, also unsere Untersützer:innen, die sich selbst nicht zur Gruppe der LGBTQ+ zählen. Das ist mindestens genauso wichtig, wie die Community selbst, wenn nicht sogar noch wichtiger. Sie sind der Wind unter unseren Flügeln, ohne den wir nicht fliegen könnten. Unsere Straight Allies sind aktiver Teil unseres Allianz Pride Netzwerkes und arbeiten mit uns gemeinsam an den Themen. Der zweite Aspekt ist mein persönliches Verständnis von Vielfalt und Offenheit. Unabhängig davon, welches Thema, welche Gruppe, welche Vielfaltsdimension wir uns ansehen – Vielfalt beginnt für mich im Kleinen, bei jedem Einzelnen von uns. Stehe ich lieber um 4 Uhr morgens auf, oder lieber um 9 Uhr? Mag ich meinen Kaffee schwarz, mit Milch oder Zucker? Was meine ich damit? Es gibt Verschiedenheiten bei uns allen, im Kleinen, wie im Großen. Und diese Verschiedenheiten sollten wir nutzen, um etwas Tolles zu schaffen, das über uns als Individuen hinaus geht. Verschiedenheit macht die Welt ein Stückchen besser und bringt uns dazu, viel mehr Freude bei dem zu empfinden, was wir tagtäglich tun. Insofern: Seid ihr selbst, versteckt euch nicht und verteilt euren ganz persönlichen Glitzerstaub. Geht offen auf Menschen zu, deren Glitzerstaub eine andere Farbe hat. Zusammen wird’s nämlich schöner, weil bunt einfach toll ist!  Du möchtest mehr über Diversity & Inclusion bei der Allianz erfahren? Hier geht's lang.

  • Recruitment

    Das Mysterium des Aktuariats

    Das Berufsbild des Mathematikers ist den meisten Leuten ein Begriff: Zahlen, Analysis und Statistik stehen im Fokus. Wenn es jedoch um das Aktuariat geht, haben viele ein großes Fragezeichen im Gesicht. Um etwas Klarheit in die Welt der Versicherungsmathematik zu bringen, haben wir Philomena aus der Allianz Private Krankenversicherungs-AG (APKV), Christian aus der Allianz Lebensversicherungs-AG (AZ-Leben) und Elisabeth aus der Allianz Versicherungs-AG (AZ-Vers) ein paar Fragen zu ihren Jobs als Aktuar:in gestellt. Warum habt ihr euch für das Aktuariat entschieden? Nachdem sich Philomena während ihres Studiums auf den Bereich Stochastik/Statistik fokussiert hatte, wurde die Versicherungsmathematik immer interessanter für sie. Elisabeth wollte zu Beginn in Richtung Wirtschaftsprüfung gehen. Ein Praktikum im Aktuariat bei der Allianz hat sie jedoch vom Gegenteil überzeugt. Die Themen haben sie sofort angesprochen und sie konnte zum ersten Mal einen Bezug zu den theoretischen Inhalten des Studiums herstellen. Christian hat sich für das Aktuariat entschieden, da man sich nicht nur mit technischen Themen beschäftigt, sondern auch als Analyst:in an spannenden Projekten arbeitet. Was denken eure Freunde und Familie, was eure Aufgabe im Aktuariat ist? Und stimmt das mit der Realität überein? „In meiner Familie und meinem Freundeskreis kannte eigentlicher keiner den Begriff „Aktuariat“. Zu Beginn dachten alle, dass ich bei der Allianz Versicherungen verkaufe und sie haben sich gewundert, warum ich dafür Mathematik studieren musste“, erklärte uns Elisabeth. Mittlerweile hat sich dies etwas geändert und die Vorstellungen stimmen halbwegs mit der Realität überein. Philomena beschreibt ihre Tätigkeit immer damit, „dass sie diejenige ist, die den Beitrag von Krankenversicherungen erhöht.“ Folglich glauben viele in ihrem Umfeld, dass sie den ganzen Tag vor Excel sitzt und ausschließlich Wahrscheinlichkeitsberechnungen durchführt. Zum Teil stimmt die Auffassung, allerdings wurden bei der APKV bereits viele Prozesse automatisiert. In ihrem Arbeitsalltag geht es neben der Kalkulation vor allem um spannende Projekte, wie z.B. Datenanalysen oder Modellierungen. Zudem beschäftigt sich Philomena viel mit Rechtsthemen, da die private Krankenversicherung gesetzlich stark reguliert ist. Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Habt ihr die Möglichkeit vom Homeoffice aus zu arbeiten? Seit der Corona-Pandemie wurde die Möglichkeit, vom Home Office aus zu arbeiten, stark ausgeweitet. Grundsätzlich gibt es wöchentlich einen Teamtag vor Ort, um wichtige Themen zu besprechen. Alle Mitarbeitenden können jedoch individuell entscheiden, auch öfter ins Büro zu kommen. Einen typischen Arbeitsalltag gibt es im Aktuariat nicht wirklich, da täglich unterschiedliche Themen auf der Agenda stehen. Im Allgemeinen kann man jedoch festhalten, dass in der Früh erst einmal E-Mails gelesen werden sowie ein kurzer Austausch mit dem Team stattfindet. Danach beschäftigt sich jeder mit seinen bestehenden Themen, wie zum Beispiel der Tarifkalkulation, Erstellung von Risiko- oder Stornomodellen sowie Datenauswertungen. An welchen Projekten arbeitet ihr aktuell und was fordert euch vielleicht auch heraus? Der neue Rechnungslegungsstandard IFRS17 war in den letzten Jahren in der gesamten Branche stark im Fokus. Als Christian zur Allianz gekommen ist, war das Projekt gerade auf der Zielgeraden. Dementsprechend musste er sich schnell in das Thema einarbeiten und die Lernkurve war steil. Durch die Unterstützung seiner Kolleg:innen konnte er sich jedoch super einarbeiten. Philomena arbeitet aktuell in einem agilen Team an der Entwicklung neuer Tarife. Dazu finden gerade mehrere Designsprints statt, die viel Spaß machen, aber auch viel Energie kosten. „Besonders herausfordernd ist das Projekt, da ich mich bisher noch nie mit einer Neukalkulation befasst habe“, erklärte uns Philomena. Die letzten Monate hat Elisabeth an der Integration der Unfallversicherung in den Privatschutz 2.0 mitgearbeitet. Im Rahmen dieses Projekts war sie hauptsächlich für die Preiskalkulation zuständig. Herausfordernd im Aktuariat ist, dass man sich oft neuen Gegebenheiten anpassen muss. Beispielsweise können uns Gesetzesänderungen dazu zwingen, das Pricing zu verändern. Ein aktuelles Thema ist auch die Corona-Pandemie, während der die Unfallhäufigkeit deutlich geringer war als in den vorhergehenden Jahren. Da unsere beobachteten Daten die Ausgangslage für unsere künftigen Berechnungen darstellen, stellt sich die Frage, wie man diese Daten im Speziellen überhaupt einfließen lassen kann. Was macht euch an eurer Arbeit besonders viel Spaß? „Besonders viel Spaß habe ich daran, Fragestellungen und Probleme detailliert zu analysieren und dies mit Kolleg:innen zu diskutieren“, erzählte uns Christian. Philomena schätzt die Flexibilität, ihren Arbeitstag frei zu gestalten sowie die vielfältigen Projekte, an denen sie teilnehmen darf. Man kann in der Kalkulation viel mitentscheiden und arbeitet fast komplett eigenverantwortlich. Elisabeth gefällt im Pricing besonders gut, dass sie hautnah bei der Produktentwicklung mit dabei ist. So bekommt man einen Überblick über die gesamte Kette: von der Dateneingabe über die Tarifierung bis hin zur Speicherung eines Vertrags in Bestandssystemen. Des Weiteren steht man im Aktuariat nie „still“. Es werden durchgehend neue Methoden und Verfahren getestet, um Innovationen voran zu treiben. Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es im Aktuariat? Und wie unterstützt euch die Allianz hierbei? Im Aktuariat gibt es verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Entscheidet man sich für die Aktuarsausbildung bei der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), übernimmt die Allianz im Rahmen der Ausbildung alle anfallenden Kosten für Seminare, Prüfungen sowie dafür notwenige Reisen. Man muss sich hierfür auch nicht Urlaub nehmen, sondern man wird von der Arbeit freigestellt. Auch weitere Ausbildungen der DAV, wie z.B. die CADS- oder CERA-Ausbildung werden unterstützt, wenn man diese im Anschluss noch absolvieren möchte. Ansonsten gibt es eine eigene Aktuariats-Fachlaufbahn, auf welcher man sich durch verschiedene Zertifizierungsprogramme weiterentwickeln kann. Dies alles erfolgt in enger Abstimmung mit der Führungskraft. Was war euer bisheriges Highlight in eurer beruflichen Laufbahn bei der Allianz? Das bisherige Highlight von Elisabeth war die Markteinführung der neuen betrieblichen Unfallversicherung der Allianz. Das Produkt war sehr veraltet mit überholter Technik. Im Rahmen eines Projektes wurde die Versicherung auf den neusten Stand gebracht. Zusammen mit anderen Kolleg:innen durfte sie die Preise berechnen und programmierte die technische Umsetzung für den neuen Tarif. Ein unvergessliches Erlebnis für Christian war die erste Beförderungsfeier: „Die Wertschätzung, die man von den Kolleg:innen bekommen hat, war wirklich schön und sehr motivierend.“ Philomena schwärmt von dem diesjährigen Mitarbeiterfest und erklärte, dass sie an einem tollen Fotoshooting für die Karrierewebseite teilnehmen durfte und die Bilder sind dort auch immer noch zusehen.  Welche Pläne habt ihr für eure weitere Karriere bei der Allianz? Sowohl Philomena, Christian und Elisabeth möchten erst einmal ihre Aktuarsausbildung erfolgreich abschließen. Zudem ist deren Ziel, ihre Expertise im Aktuariat weiter zu vertiefen und eventuell auch andere Bereiche innerhalb der Allianz kennenzulernen. Insbesondere die Experten- und Projektlaufbahn sind für Elisabeth und Christian zukünftig interessant. Als Expert:in verfügt man über spezialisiertes Wissen in einem bestimmten Bereich und in der Projektlaufbahn steht man beispielsweise in der Verantwortung, komplexe Projekte zu begleiten. Wem könnt ihr einen Berufseinstieg im Bereich Aktuariat empfehlen und warum? Ein Berufseinstieg im Aktuariat ist jedem zu empfehlen, der Freude im Umgang mit Zahlen hat, gerne programmiert, sich mit Data Science Themen befasst und Spaß an Statistik hat. Demnach ist der Beruf nicht nur für (Wirtschafts-) Mathematiker:innen geeignet, sondern beispielsweise auch für Statistiker:innen oder Physiker:innen. Zusätzlich sollte man gerne im Team zusammenarbeiten, da Themen oft gemeinsam bearbeitet werden. Wir haben dein Interesse für das Aktuariat geweckt? Jetzt mehr erfahren & bewerben!

  • Recruitment

    „Deine Möglichkeit, die Versicherungsbranche zu digitalisieren.“ – Unser IT-Traineeprogramm

    Das IT-Traineeprogramm der Allianz: „Deine Möglichkeit, die Versicherungsbranche zu digitalisieren.“ Global, vielseitig, offen und innovativ – mit diesen Assoziationen verbinden unsere Trainees die Allianz in Deutschland. Im Rahmen eines Interviews haben wir Anna-Lena, Johannes, Thomas und Timo über ihre Zeit während des IT-Traineeprogramms befragt. Wie ist das IT-Traineeprogramm bei der Allianz in Deutschland aufgebaut? Grundsätzlich hat man die Wahl, ob man sich für den Fokus IT oder IT-Beratung entscheidet. Das IT-Traineeprogramm umfasst insgesamt 18 Monate, in welchen die Trainees verschiedene Stationen durchlaufen. Diese sind, je nach Interessen und Stärken, individuell gestaltbar. Zudem kann man eine Assistenzphase bei einem Senior Executive durchführen und erhält somit einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Top-Managers und ist in strategische Themen eingebunden. Außerdem bekommt man die Möglichkeit, in einer anderen Ländereinheit der Allianz für eine Phase vom Ausland aus zu arbeiten. Wir haben Anna-Lena gefragt, wie ihr Traineeprogramm aufgebaut ist. Sie hat sich für den Fokus IT entschieden und startete als Teil eines agilen Teams, welches KI-basierte Webservices entwickelt und betreibt. Hier konnte sie viele verschiedene Technologien erlernen, wie z.B. die Programmiersprache R, Datenbanksprachen, Cloudtechnologien, KI-Modelle, Linux Server etc. Als zweite Station hat sie sich für ein IT-Service Management Team entschieden, welches das Hauptversicherungssystem der Allianz betreut. In den beiden kommenden Stationen wartet noch die Assistenzphase bei der Fachbereichsleitung sowie ein Auslandsaufenthalt in der Allianz Spanien in Barcelona auf sie. Darüber hinaus haben wir mit Johannes gesprochen. Er ist IT-Trainee mit Schwerpunkt IT-Beratung. Nach einer kurzen Einführungsphase hat er seine erste Station in einem agilen Team gestartet, welches eine Online Antragsstrecke für Unfallversicherungen konzeptioniert und implementiert. In Absprache mit seinem Mentor folgte daraufhin die Unterstützung im Tribe „Digital Service Model“, um seine Fähigkeiten im agilen Projektmanagement zu intensivieren. Als nächste Station hat er seine Assistenzphase sowie einen 3-monatigen Auslandsaufenthalt in Bangkok durchgeführt.  Prinzipiell gibt es nicht den einen, richtigen Weg, um das IT-Traineeprogramm zu durchlaufen. Die 18 Monate werden komplett flexibel und individuell in Abstimmung mit dem/der jeweiligen Mentor:in und nach den eigenen Vorstellungen gestaltet. Was macht das IT-Traineeprogramm zu etwas ganz besonderem? Es gibt zahlreiche Momente und Ereignisse, warum das IT-Traineeprogramm einzigartig ist. Besonders beeindruckend ist das interne Traineenetzwerk. Da das Programm mit Fokus IT bereits 2010 und mit Fokus IT-Beratung 2015 ins Leben gerufen wurde, ist das Netzwerk mittlerweile sehr umfangreich. „Das Engagement und die Unterstützung in der Community sind einfach ansteckend und die gemeinsame Zeit bei Trainee-Events ist unbezahlbar“, erzählte Johannes. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Thomas ist für drei Monate nach Sydney gegangen und erklärte uns, dass „eine solche Chance einzigartig ist. Hier lerne ich nicht nur ein neues Land und eine neue Kultur kennen, sondern auch eine andere Arbeitsweise einer ausländischen Allianz Einheit.“ Zudem ist es spannend mitzuerleben, wie die verschiedenen Allianz Gesellschaften global miteinander verknüpft sind. Thomas verbrachte seinen Auslandsaufenthalt in Bangkok und erzählte uns, dass für ihn der „Perspektivwechsel zwischen den Anforderungen einer Tochtergesellschaft sowie der ganzen Allianz Gruppe besonders spannend war.“ Timo schätzte vor allem, dass er „während der Management-Assistenzphase strategische Entscheidungen auf höchster Unternehmensebene hautnah miterleben durfte.“ Was hat dich am meisten während deines IT-Trainees bei der Allianz überrascht? Es gibt viele Aspekte, die einen bei der Allianz überraschen. Oftmals geht man bei einem Großkonzern davon aus, dass innerhalb des Unternehmens strenge, hierarchische Strukturen herrschen und man als Mitarbeiter:in nur einer unter vielen ist. „Bei der Allianz kann jedoch jede:r seine Ideen miteinbringen und Themen vorantreiben.“, erklärte Anna-Lena. Als Trainee fühlt man sich stets willkommen, da alle Kolleg:innen einen offen und warmherzig in den einzelnen Bereichen aufnehmen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die agile Arbeitsweise. „Durch einen dedizierten Agile Master, der eine rein methodische Rolle im Team einnimmt, wird diese auch wirklich gelebt. Durch die Installation eines Agile Coaches auf Tribelevel wird dieses Konstrukt auch teamübergreifend fortgeführt“, erzählte Thomas im Gespräch. Des Weiteren hat es ihn überrascht, „welchen Einfluss die IT im DAX-Unternehmen hat. Über 10.000 Mitarbeitende der Allianz Technology bilden den gesamten IT-Bereich business- und länderübergreifend ab. Dementsprechend ist ein breitgefächertes IT-Knowhow im Unternehmen fest verankert.“ Wie geht es nach dem IT-Traineeprogramm bei der Allianz weiter? Die Möglichkeiten nach dem IT-Traineeprogramm sind vielfältig. Grundsätzlich hängt es davon ab, für welchen Karriereweg man sich entscheidet, d.h. ob man eine Führungs-, Projekt- oder Expertenlaufbahn einschlägt. Johannes durchläuft momentan die Qualifizierung zum Advanced Certified Scrum Master von Scrum Alliance, um seine Expertise als Agile Master weiter zu vertiefen und Skalierungsansätze zu beherrschen. Darauf aufbauend möchte er zukünftig als Agile Coach noch stärker die agile Transformation der Organisation vorantreiben und die agile Leitung eines Tribes übernehmen. Auch Timo möchte eine agile Karriere innerhalb der Allianz als Agile Master und Allianz Senior Associate-Potentialkandidat (erste Führungsebene) starten. Mittelfristig ist es sein Ziel, eine Führungslaufbahn einzuschlagen. Thomas wird dahingegen im neu gegründeten Future Cloud Plattform Tribe im Enabling Team durchstarten. Die Future Cloud Plattform bietet den Anwendungsteams weltweit eine Basis zur Migration in eine AWS oder Azure basierte Cloudumgebung. Ein Ziel der Allianz ist nämlich die Cloudifizierung der Applikationen. Parallel plant er mittelfristig den Lernpfad zum Product Owner einzuschlagen und hierfür diverse Vorbereitungs- und Online-Kurse zu belegen. Durch das Shadowing und den Austausch mit erfahrenen POs lernt man hier insbesondere von den erfahrenen Kolleg:innen. Nimm deinen Karriere selbst in die Hand und starte unser IT-Traineeprogramm bei der Allianz in Deutschland! Hier geht’s lang für weitere Informationen und zur Bewerbung. Global, vielseitig, offen und innovativ – mit diesen Assoziationen verbinden unsere Trainees die Allianz in Deutschland. Im Rahmen eines Interviews haben wir Anna-Lena, Johannes, Thomas und Timo über ihre Zeit während des IT-Traineeprogramms befragt. Du bist neugierig geworden? Hier geht's zur Stellenausschreibung: Allianz Careers

  • Recruitment

    Das Executive Assistant Programm – der direkte Weg ins Top Management

    Für das Ziel, Entscheidungen nicht anderen zu überlassen - Das Executive Assistant Program (EAP) Das neue EAP ermöglicht den Executive Assistants (EAs) die Allianz intensiv kennenzulernen, die eigene Entwicklung individuell zu gestalten und sich ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen. Das alles wird unterstützt durch den engen Austausch mit Mentor:innen und mit der einzigartigen EAP Community. Anspruchsvoll und individuell – das waren die Ansprüche an den Relaunch des neuen Programms. Nach über einem Jahrzehnt war es Zeit für ein paar wesentliche Neuerungen. Nicht nur der Name, „Executive Assistant Program“ (EAP), hat ein Glow up bekommen, auch die Inhalte wurden noch besser an den strukturellen Wandel und die Herausforderungen der Teilnehmer:innen angepasst. Wie sieht das neue EAP aus? Die eigenverantwortliche Weiterentwicklung der Executive Assistants wird noch stärker in den Fokus gerückt. Die digitalen und analogen Lern- und Entwicklungsangebote der Allianz, sowie ausgewählte, interdisziplinäre Leadership Seminare unterstützen die Teilnehmenden auf ihrer individuellen Lernreise. Dabei werden sie stets von Senior Executives als Mentor:innen begleitet. In den von den EAs gestalteten Formaten der Knowledge Days und Knowledge Bites vermitteln Fachexpert:innen und Führungspersönlichkeiten aktuelle Themen und Trends. Darüber hinaus lernen sie verschiedene Führungsstile aus erster Hand kennen. Wodurch zeichnet sich das neue EAP aus? Was ist das Besondere daran? Das Executive Assistant Program bietet einen einzigartigen und individuellen Einstieg in die Allianz als rechte Hand der Vorständ:innen. Das bestätigt auch Charlotte, Assistentin bei der Allianz Kunde und Markt: „Das Mitarbeiten und die Einsicht in Themen auf dieser Ebene ist das Besondere. Als Berufseinsteiger:in ist das absolut nicht normal und man lernt enorm viel. Teilweise merkt man das nicht direkt, aber mit der Zeit sieht man die eigene Entwicklung deutlich. Eine Art Mentor auf C-Level zu haben, ist für mich auch absolut besonders. Außerdem hat mich die Herzlichkeit und das Persönliche positiv überrascht.“ Darüber hinaus zeichnet sich das EAP durch die unmittelbaren Einblicke in Unternehmenssteuerung, Strategieentwicklung, Entscheidungsfindung und Leadership Themen aus. Wir haben Charlotte gefragt: Wie würdest Du Deinen Arbeitsalltag beschreiben? „Es gibt wirklich keinen Alltag in diesem Job. Ich weiß, das sagt gefühlt fast jede:r über seinen/ihren Job, aber das ist bei dieser Position wirklich so. Es gibt Tage, da hängt man 24/7 am Telefon oder in Meetings. An anderen Tagen arbeitest du sehr fokussiert an deinen Themen. Da ich die einzige Assistentin von meinem Chef bin, habe ich innerhalb unseres kleinen Teams weniger Abstimmungen, dafür aber mit den Teams aus unserer Gesellschaft und den Assistent:innen der anderen Geschäftsführer:innen umso mehr. Der Assistenz-Job ist auch von Vorstand zu Vorstand komplett unterschiedlich!“ Welche besonderen Herausforderungen gibt es? Welf Richter ist Teil der EAP Community und seit April 2021 Assistent bei der Allianz Versicherungs-AG. Neben vielseitigen Aufgaben bringt der Alltag im Vorstandsbüro auch immer wieder Herausforderungen mit sich: “Als Vorstandsassistent:in fungiert man wie eine Art beidseitiger Trichter: Einerseits bin ich Anlaufstelle für verschiedenste Themen, die von Kund:innen, Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen des eigenen Ressorts sowie der anderen Vorstandsbüros zu meinem Chef gelangen – andererseits gebe ich verschiedene Informationen, Antworten, Anfragen und Entscheidungen von meinem Chef an all diese Gruppen weiter. Die Herausforderung ist meiner Meinung nach das Jonglieren von vielen gleichzeitig anfallenden Themen und Aufgaben, wobei viele auch sehr kurzfristig zu klären sind. Außerdem ist kontinuierliches Netzwerken mit Kolleg:innen gefragt, damit man sich gegenseitig unterstützen und thematische Zusammenhänge verstehen kann.” Wie steht es um die zukünftige Karriere? Welche Möglichkeiten werden den Executive Assistants geboten? “Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, da wir als Allianz nicht nur in über 70 Ländern aktiv sind, sondern auch in unterschiedlichen Bereichen innerhalb des Konzerns.”, so Alexander Deneke, ehemaliger Vorstandsassistent. Heute arbeitet Alex als Projektleiter im Schadensressort und ist dankbar für die Erfahrungen, die er während seiner EAP-Zeit sammeln konnte. Wir haben Alex gefragt, inwieweit ihn seine Erfahrungen aus dem EAP in seiner jetzigen Rolle weiterbringen: „Ich würde hier gerne drei Dinge herausstellen. Erstens habe ich während meiner EAP-Zeit gelernt, bereichsübergreifend zu denken und aus dem Silodenken herauszukommen. Zweitens habe ich gelernt, welche Komponenten dem Top Management bei Projektentscheidungen wichtig sind und kann mich somit nicht nur gezielt auf Termine vorbereiten, sondern diese Punkte auch im Projekt berücksichtigen. Der dritte Punkt ist das sehr große Netzwerk, das ich, während meiner EAP-Zeit aufgebaut habe. Es ist unglaublich hilfreich bei speziellen Fragen den richtigen Ansprechpartner zu kennen und einfach zum Hörer greifen zu können.“ Ein individueller Karriereplan eines jeden Teilnehmenden ist ein essentieller Programmbestandteil des EAP. Dieser beinhaltet alle Entwicklungsschritte, die es bis zur Übernahme einer Allianz Senior Executive-Funktion zu bestreiten gibt. Auf dem ganz individuellen Entwicklungsweg werden die Executive Assistants während der Assistenzzeit dabei stets von den jeweiligen Vorständ:innen begleitet. Zudem können die Teilnehmenden einen Senior Executive als Mentor:in wählen, der/die sie insbesondere nach der Assistenzzeit bis zum Erreichen des Executive-Levels begleitet und unterstützt. Ein weiteres Programmelement ist die Internationalität. So haben die Executive Assistants die Möglichkeit auch Cross Country Pläne in ihren Personal Development Plan (PDP) einzubauen. Hierfür wird auch wieder Unterstützung bei der Suche nach Auslandsstationen bzw. OE-Wechseln durch die Vorständ:in oder Mentor:in angeboten. Das neue EAP „in a nutshell“: Das neue EAP bietet vielfältige und spannende Möglichkeiten für einen einzigartigen Einstieg in die Allianz und ist dabei noch stärker am Puls der Zeit ausgerichtet. Es ist ein Karrierebeschleuniger mit dem Ziel, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, nah am Menschen zu arbeiten, Wandel zu gestalten, Dinge zu bewegen und Führung zu übernehmen. Und das alles in einem internationalen Umfeld. Charlotte fasst ihre Highlights aus den letzten 1,5 Jahren in ihrer Zeit als Vorstandsassistentin für uns zusammen: „Das Gesamtpaket macht einfach Spaß! Die täglichen Herausforderungen, das Tempo, das Team, echtes Mitarbeiten.“ Wir möchten uns ganz herzlich bei Charlotte Kleinschrot, Welf Richter und Alexander Deneke für die interessanten Interviews mit spannenden und persönlichen Einblicken in den Alltag eines EAs bedanken!   Du möchtest den direkten Weg ins Top Management einschlagen und Teil der einzigartigen EAP Community werden? Hier geht’s lang für weitere Programminformationen und zur Bewerbung.

  • Herausforderung

    Die Allianz: Ein Newcomer bei "Deutschlands Beste Arbeitgeber"

    Die Allianz gehört zu den größten Finanzdienstleistern weltweit. Gleich im ersten Anlauf erreichte das Unternehmen Rang 3 unter Deutschlands Besten Arbeitgebern. Prägend für die Arbeitsplatzkultur der Allianz ist die Employer Value Proposition „We care for tomorrow“ – ein Gemeinschaftswerk, an dem Mitarbeiter:innen weltweit mitgewirkt haben. Wir sprechen mit Renate Wagner, Personalvorständin der Allianz SE. Frau Wagner, herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Platzierung unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands. Was war Ihre Motivation, an der Initiative „Great Place to Work“ teilzunehmen? Man könnte ja meinen, die Allianz als starke Arbeitgebermarke braucht so etwas nicht. Vielen Dank. Ich freue mich sehr über die Platzierung unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands. Und ja, Sie haben recht, wir sind eine starke Marke mit hoher Attraktivität, aber die Bedürfnisse bei Mitarbeiter:innen und Kandidat:innen ändern sich rasant. Eine auf Vertrauen, Flexibilität und Eigenverantwortung basierende Teamkultur, eine moderne Infrastruktur für die hybride Arbeitswelt und Tools, die zu einem innovativen und agilen Mindset passen sind nur einige Themen, die für unsere Mitarbeiter:innen und Kandidat:innen neben einer fairen Bezahlung und sinnstiftenden Aufgabe immer wichtiger werden. Um auch weiterhin ein so attraktiver Arbeitgeber zu bleiben, müssen wir uns bei den richtigen Themen weiterentwickeln – dabei hilft uns die „Great-Place-to-Work“-Initiative. Was ist aus Ihrer Sicht ausschlaggebend für das tolle Feedback, das Sie von Ihren Mitarbeiter:innen bekommen haben? Bei allem, was wir tun, stehen die Menschen im Mittelpunkt. Nur mit engagierten und motivierten Kolleg:innen können wir für unsere Kund:innen Spitzenleistung erbringen. Ein gutes Arbeitsklima gehört deshalb auch zu unseren strategischen Geschäftszielen. Wir fördern eine Kultur der Vielfalt und gegenseitigen Wertschätzung, denn wir brauchen ein Arbeitsumfeld, in dem jede und jeder sein Potenzial voll entfalten kann. Entscheidend ist dabei, dass wir, wo immer möglich, unsere Angebote und Maßnahmen nicht im stillen Kämmerlein entwickeln, sondern möglichst viele Mitarbeiter:innen miteinbeziehen. Das bringt Glaubwürdigkeit und Akzeptanz. Lassen Sie mich zwei Beispiele nennen: Bei der Entwicklung unserer Employer Value Proposition „We care for tomorrow“ haben mehr als 15.000 Mitarbeiter:innen von Allianz Standorten rund um den Globus mitgewirkt. Und im Rahmen unserer „Voice“-Initiative analysieren Kolleg:innen jedes Jahr bereichsübergreifend in agiler Arbeitsweise unser Belegschafts-Feedback und entwickeln Ideen und Verbesserungsvorschläge, beispielsweise wie wir unsere Lernkultur optimieren können. Ihre „Great-Place-to-Work“-Befragung zeigt ja unter anderem, dass Ihre Führungskräfte sehr gut bewertet werden. Was ist Ihr Erfolgsrezept? Uns ist wichtig, dass wir unsere Mitarbeiter:innen sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln und sie ihre Stärken bei uns bestmöglich einsetzen können. Unsere Führungskräfte-Weiterentwicklung bildet dafür seit Jahren die Grundlage. Vor knapp zwei Jahren haben wir mit #lead ein globales Führungskräfte-Programm gestartet. Es verbindet zwei wichtige Themen – die digitale und die emotionale Führungskompetenz. Damit bereiten wir unsere Führungskräfte gezielt auf die Zukunft vor – auf eine sich schnell verändernde Geschäftswelt, die durch die demografische Entwicklung, den kontinuierlichen Wandel und die Digitalisierung geprägt wird. In einem solchen Umfeld kommt es nicht nur darauf an, was wir als Führungskräfte tun, sondern genauso wichtig ist, wie wir es tun. Soft Skills wie Empathie und Anpassungsfähigkeit spielen eine immer wichtigere Rolle und können, in Kombination mit Fachwissen, zu einem klaren Wettbewerbsvorteil werden. Im Jahr 2021 haben 96 Prozent unserer Führungskräfte das Programm #lead erfolgreich abgeschlossen. Davon profitieren alle: unsere Mitarbeiter:innen, unsere Führungskräfte, aber auch die Allianz als Arbeitgeber. Und wenn Sie die Zukunft in den Blick nehmen: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für HR bei der Allianz, auch damit Ihre Employer Value Proposition für jede und jeden im Unternehmen spürbar bleibt beziehungsweise wird? „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Das hat Willy Brandt einmal gesagt, und ich finde das insbesondere in Zeiten wie diesen sehr passend. Krisen wie die Coronapandemie oder der Angriff auf die Ukraine führen uns vor Augen, dass sich unsere Welt rapide ändern kann und dadurch bisher geltende Paradigmen infrage gestellt werden. Für Unternehmen und ihre HR-Funktion bedeutet dies, dass sie sich schnell an sich verändernde Bedingungen anpassen, aber auch Gestaltungsräume aktiv schaffen und nutzen müssen. Dies kann nur gelingen, wenn wir weiterhin einen Führungsstil leben und fördern, der Mitarbeiter:innen die Freiheit gibt, schnell zu reagieren und eigene Entscheidungen zu treffen. Hinzu kommt, dass wir auch unsere Mitarbeiter:innen dazu befähigen müssen, diese Entscheidungen zu treffen. Für Führungskräfte haben wir daher das bereits angesprochene Programm #lead ins Leben gerufen. Darüber hinaus bieten wir allen Kolleg:innen eine neue, digitale Lernplattform und mehr Zeit zum Lernen an. Wir fördern so aktiv die individuelle Weiterentwicklung und schaffen damit die Grundlage dafür, die Zukunft unseres Unternehmens weiterhin aktiv gestalten zu können – womit wir wieder bei Brandt wären. Es ist kein Zufall, dass genau dies auch Kern unserer Employer Value Proposition ist: We care for tomorrow! Frau Wagner, vielen Dank für dieses kurze Gespräch.

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