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Peek & Cloppenburg* Düsseldorf

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Unternehmenstyp

Großunternehmen


Branche

Handel


Nachrichten (74)

  • Unser Verkaufspersonal als Trendsetter

    Hallo zusammen, mein Name ist Franziska und ich mache zurzeit meine Ausbildung zur Handelsfachwirtin in Düsseldorf. Im Zuge meiner Ausbildung verbringe ich viel Zeit auf der Verkaufsfläche und stehe tagtäglich im Kundenkontakt. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass meine Kolleg:innen und ich unsere Kund:innen mit unseren Outfits inspirieren und bei Kaufentscheidungen beeinflussen. Man könnte sagen, wir sind Mini-Trendsetter. Im heutigen Blogbeitrag verrate ich euch deshalb, wie wir das Kaufverhalten unserer Kund:innen erkennen. Dresscode im Unternehmen: wie kleide ich mich passend? Im Laufe meiner Ausbildung wechsle ich zwischen verschiedenen Abteilungen im Verkaufshaus und lerne dadurch das vielseitige Sortiment, angefangen bei der Casual- bis hin zur Formalkleidung kennen. Aber nun noch einmal alles auf Anfang: Um mir die Outfitwahl am ersten Arbeitstag zu erleichtern, habe ich ein kleines Booklet mit Tipps und Tricks zum Styling in den unterschiedlichen Abteilungen erhalten. Das hat mir den Einstieg erleichtert und erste Orientierung gegeben. In den vergangenen Jahren habe ich ein Gefühl für unsere Abteilungen und deren Stilistik bekommen. Die unterschiedlichen Stilrichtungen lasse ich in meinen persönlichen Kleidungsstil einfließen. Denn Selbstbewusstsein und persönliches Wohlbefinden strahlt man dann aus, wenn man sich wohl fühlt, in dem was man trägt. Wieso Trendsetter? Keep it real and keep it current! Genau das ist das Motto, welches ich versuche bei meinem Kleidungsstil auf der Fläche zu repräsentieren. Wichtig ist, sich selbst nicht zu verstellen und seiner Persönlichkeit treu zu bleiben. Ganz nach der Devise „we saw it first“ bekommen wir als Verkaufspersonal die Ware als Erste zu Gesicht. Wir sehen Trends bevor sie auf der Verkaufsfläche präsentiert werden. Als Aushängeschild und Teil des Gesamtbildes der Abteilung werden wir Verkaufsmitarbeiter:innen von unseren Kund:innen sofort wahrgenommen. Dementsprechend wichtig ist es unseren Kleidungsstil an die Saison und aktuelle Trends anzupassen. Mit unseren Outfits präsentieren wir den Kund:innen Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Artikel. Das hat den Vorteil, dass sie die Passform der Kleidungsstücke gleich erkennen und vielleicht auch mal einen Artikel anprobieren, den sie sonst nicht ausgewählt hätten. Meine Erfahrung mit Trendteilen auf der Fläche In den letzten Jahren ist mir eine Erfahrung ganz besonders in Erinnerung geblieben: der Verkauf eines wunderschönen Kleides unserer Exklusivmarke „Jake*s“. Bei diesem Kleid handelte es sich um ein Mesh-Kleid mit floralem Muster. Es entwickelte sich schnell zu einem Renner – so nennen wir sehr beliebte Artikel, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sind. Um die Sichtbarkeit und damit den Erfolg des Kleides noch zusätzlich zu erhöhen, hat unsere Abteilung sich dazu entschieden, das Kleid an Samstagen selbst auf der Verkaufsfläche zu tragen um dadurch noch mehr Kundinnen darauf aufmerksam zu machen. Und unser Plan ging auf! Ich konnte gar nicht zählen, wie oft ich an dem Tag nach dem Kleid gefragt wurde. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Kleidung des Verkaufspersonals definitiv Einfluss auf das Kaufverhalten der Kund:innen hat. Falls du dich für Mode begeisterst und Lust darauf hast, unsere Kund:innen mit deinen Outfits zu inspirieren, schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei. Dort findest du spannende Praktika, Ausbildungen und direkte Einstiegsmöglichkeiten. Vielleicht stehst auch du schon bald auf der Fläche und wirst ein:e Trendsetter:in. Liebe Grüße, deine Franziska

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    3. Juli 2026

  • We enable & empower: Wenn Führung Wachstum möglich macht

    Führung zeigt sich besonders dort, wo Menschen wachsen können. Das Leadership Principle „We enable & empower” steht genau für diesen Leitgedanken: Mitarbeitenden Vertrauen schenken und den Raum geben, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln, sowohl fachlich als auch persönlich. Im folgenden Interview gibt Fiona, Sales Director, Einblicke, wie es gelingt, Potenziale gezielt zu entwickeln und Mitarbeitende auf ihrem Weg zu mehr Verantwortung zu stärken. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Entwicklung von Lisette, die den Potenzial-Assessment-Prozess erfolgreich durchlaufen hat und sich in Stuttgart als Store Managerin bewiesen hat. Das Potenzial-Assessment dient der Weiterentwicklung bestehender Store Manager auf Basis des neuen Profils und schafft gezielte Entwicklungsimpulse mit Fokus auf Führung. Hinter Lisettes Weg steht neben individueller Leistung auch gezielte Förderung und eine Führung, die Möglichkeiten schafft, statt Grenzen zu setzen. Ihre Führungskraft Fiona zeigt, was es bedeutet, „We enable & empower”  im Führungsalltag konsequent zu leben. Was bedeutet „We enable & empower” für dich ganz konkret in deiner Führungsrolle? Für mich bedeutet Führung nicht, selbst zu glänzen, sondern andere zum Leuchten zu bringen. Als Führungskraft andere Führungspersönlichkeiten auf ihrem Weg zu begleiten und weiterzuentwickeln, ist eine Verantwortung, die die Bereitschaft voraussetzt, aktiv mitzuarbeiten und immer wieder Impulse zu setzen. Nicht, indem ich vorgebe, wie sie führen sollen, sondern indem ich den Raum schaffe, in dem sie ihre eigenen Stärken entdecken können. Vertrauen ist dabei die Grundlage von allem. Vertrauen in die Kompetenz, in die Lernfähigkeit und in den Willen, Verantwortung zu übernehmen. Nicht alles vorzugeben, sondern bewusst loszulassen, ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Auch ist das die Erwartungshaltung, die ich an meine Führungskraft immer gestellt habe und noch immer stelle. Ich lerne jeden Tag, ich reflektiere mein Denken und Handeln, ich eigne mir Wissen an. Wenn ich an meine Grenzen komme, dann verfolge ich immer das Ziel, es morgen etwas besser zu machen. We enable and empower, wenn wir ehrlich sind, in dem wir Orientierung geben und Vertrauen schenken. So entsteht Entwicklung: leise, nachhaltig und auf Augenhöhe. Wie spiegelt sich dieses Prinzip in der Begleitung von Lisette wider? Das Prinzip „We enable & empower” beschreibt ja im Kern zwei sich ergänzende Rollen: befähigen (enable) und ermächtigen (empower). Beide Aspekte sind zentral, um nachhaltige Führungskompetenz aufzubauen und eigenständiges Handeln zu fördern. In der Begleitung von Lisette zeigt sich das Prinzip als Balance zwischen Unterstützung und Loslassen: erst befähigen, dann vertrauen und Verantwortung übertragen. Zuhören. Hinterfragen. Ermutigen. Fordern. Vertrauen und bewusst einen Schritt zurücktreten und Verantwortung übergeben - genau dort beginnt Empowerment. Zu sehen, wie aus Potenzial Klarheit wird, aus Unsicherheit Haltung und aus Talent echte Wirkung. Das ist für mich der Kern guter Führung. Nicht Kontrolle, sondern Befähigung. Nicht Hierarchie, sondern Partnerschaft. Nicht „Ich”, sondern „Wir”. In der Zusammenarbeit mit anderen Führungskräften ist mir eines besonders wichtig: ehrlich und direkt zu sein. Nicht beschönigend, aber immer respektvoll. Feedback ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein kontinuierlicher Dialog, der immer offen, manchmal unbequem ist, aber immer das gemeinsamen Ziel verfolgt, besser zu werden.  Genauso entscheidend ist eine klare Erwartungshaltung. Was wird gebraucht? Wo liegt Verantwortung? Wo ist Entscheidungsfreiheit? Diese Klarheit schafft Sicherheit und damit den Raum, sich zu entwickeln, eigene Entscheidungen zu treffen und den eigenen Führungsstil zu schärfen. Welche Rolle spielt der Potenzial-Assessment-Prozess aus deiner Sicht bei der Weiterentwicklung der General Sales Manager? Der Prozess des Potenzial-Assessment hilft uns zu erkennen, welche Store Manager das Potenzial für weitere zukünftige Führungsrollen haben. Dabei wird nicht nur die aktuelle Leistung bewertet, sondern vor allem Fähigkeiten wie strategisches Denken, Entscheidungsfähigkeit, Kommunikationsstärke und Lernbereitschaft. Gerade die Lernbereitschaft wird von vielen Führungskräften oft unterschätzt, weil sichtbare „harte” Kompetenzen wie Fachwissen oder Durchsetzungsstärke stärker bewertet werden als die Fähigkeit, das eigene Denken laufend zu hinterfragen und sich weiterzuentwickeln. Dabei ist gerade die Lernbereitschaft zentral, um in einem Umfeld permanenten Wandels und wachsender Komplexität wirksam führen, Fehler als Entwicklungsquelle nutzen und eine zukunftsfähige Lernkultur im eigenen Team vorleben zu können. Wie gehst du als Führungskraft mit Fehlern oder Misserfolgen während des Potenzial-Assessments um? Als Führungskraft sehe ich im Potenzial-Assessment niemals Misserfolg, sondern immer Lern- und Entwicklungschancen. Wenn jemand in einer Übung Fehler macht, nutze ich das als Anlass für konstruktives Feedback, um gemeinsam zu reflektieren, was gut lief und wo Entwicklung möglich ist. So entsteht eine lernorientierte Atmosphäre, die Wachstum fördert. Mein Commitment zu Menschen endet nicht bei einem Fehltritt, sondern zeigt sich in der gemeinsamen Weiterentwicklung, insbesondere dann, wenn Unterstützung und Menschlichkeit wichtiger sind als Perfektion. Wie gehst du mit der Verantwortung um, das Potenzial deiner Mitarbeitenden aktiv zu fördern? Als Führungskraft sehe ich es in meiner Verantwortung, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und aktiv anzubieten, beispielsweise durch Aufgabenstellungen oder Input zu bestimmten Themen. Ich kann Potenzial fördern und Rahmenbedingungen schaffen, aber einfordern und insbesondere nutzen muss es der Mitarbeitende selbst. Entwicklung funktioniert nur, wenn beide Seiten aktiv daran arbeiten. Das heißt, insbesondere für Führungskräfte ist es entscheidend, die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung zu zeigen. Nur wer sich intrinsisch motiviert, neue Perspektiven einzunehmen und den eigenen Horizont zu erweitern, kann Teams inspirieren, Veränderungen erfolgreich gestalten und langfristig wirksam führen. Einen Rat, den ich jedem mitgeben möchte, der in ein Potenzial-Assessment, einen Career Day oder Ähnliches geht: Bereitet euch gut vor, geht strukturiert an die Aufgabe ran, habt einen roten Faden, und bleibt dabei immer authentisch. Absolut hilfreich ist es, bereits in der Vorbereitung aktiv Feedback einzufordern, von Kollegen, Vorgesetzten, Freunden/Familie, aber auch von den „Prüfern”, um sicherzustellen, dass man auf dem richtigen Weg ist. Macht euch bewusst, dass mehr als ein „nein” als Ergebnis nicht passieren kann. Man kann also im Zweifel nichts verlieren, sondern nur Erfahrung und Feedback gewinnen. Wichtig ist es, die Hilfsmittel zu nutzen, die einem zur Verfügung stehen. Ähnlich einer Bergtour: Man startet nicht einfach blind, sondern nutzt Karte, Kompass oder GPS, um den richtigen Weg zu finden. Die Hilfsmittel nehmen einem den Weg nicht ab, aber sie helfen, sicherer und zielgerichteter voranzukommen. Das Interview macht deutlich, dass „We enable & empower” weit mehr ist als eins unserer Leadership Principle. Es ist eine Haltung. Am Beispiel von Lisette wird sichtbar, wie diese Haltung in der Praxis wirkt: Durch die Klarheit von Fiona, ehrliches Feedback und gezielte Unterstützung entsteht ein Umfeld, in dem Eigenverantwortung wachsen kann. Führung zeigt sich hier nicht im Festhalten, sondern im Befähigen und bewussten Loslassen.

    Anderes

    3. Juli 2026

  • „We lead by example“ – Feedback als Schlüssel für starke Führung

    Im Rahmen der Reihe Leadership Moments stellen wir Projekte und Initiativen vor, die die Umsetzung unserer Leadership Principles erlebbar machen. Heute dreht sich alles um das Prinzip „We lead by example“. Dieses Prinzip fordert Führungskräfte dazu auf, ihre Rolle aktiv zu reflektieren, sich bewusst Feedback einzuholen und Führung nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch konsequentes Handeln vorzuleben. In den letzten Wochen rückte dieses Leadership Principle im Bereich Menswear besonders in den Mittelpunkt. Nach den Annual Performance Reviews (APR) hatten alle Teammitglieder die Möglichkeit, den Führungskräften konkretes Feedback zu geben: Passten Gesprächsführung und Auftreten zu unseren Leadership Principles und wie stark wurde Führung in diesem Moment tatsächlich erlebt? Bewertet wurden dabei unter anderem Aspekte wie die wahrgenommene Wertschätzung im Gespräch, die Klarheit und Struktur der Gesprächsführung sowie die Frage, wie gut die Mitarbeiter ihre Wünsche, Ziele und Bedenken einbringen konnten. Im Anschluss wurden die Gesamtergebnisse der Befragung zunächst im gesamten Bereich vorgestellt. Darauf folgten individuelle Feedback-Gespräche mit jeder Führungskraft, an denen der Bereichsleiter Thomas Barlok sowie das Organizational & Leadership Development Team beteiligt waren. In diesen Gesprächen wurden die detaillierten Einzelergebnisse gemeinsam reflektiert und konkrete Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung erarbeitet. Diese Rückmeldungen sind ein wichtiger Schritt, um den Feedbackprozess noch wirkungsvoller zu gestalten und das Team in seiner Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. Wie es sich anfühlt, selbst Feedback zu bekommen, und wie daraus neue Impulse für die Führungsarbeit entstehen können, erzählt Georg Engel, Head of Merchandise Controlling Menswear, im Interview. Welche Rolle spielt das Leadership Principle „We lead by example“ für dich in deinem Führungsalltag? Für mich bedeutet „We lead by example“ vor allem, die Werte Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Transparenz und offene Kommunikation nicht nur einzufordern, sondern selbst konsequent vorzuleben. Führung funktioniert für mich nur dann, wenn ich durch mein eigenes Verhalten Vertrauen schaffe und meinen Mitarbeiter Orientierung gebe. Indem ich Verantwortung übernehme, Entscheidungen klar und zügig treffe und offen zu meinen Worten und Taten stehe, mache ich deutlich: Vertrauen und Eigenverantwortung sind keine Schlagworte, sondern die Basis unserer Zusammenarbeit. So entsteht ein Umfeld, in dem sich alle sicher fühlen, Verantwortung zu übernehmen und ihr volles Potenzial einzubringen. Wie hast du dich persönlich auf das Feedback-Gespräch vorbereitet? Ich habe mich mental in jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter hineinversetzt: Welche Aufgaben und Verantwortungen trägt er oder sie, wie entwickelt sich die Person fachlich und persönlich, und welche Rolle nimmt sie oder er im Team ein? Für mich war es wichtig, die individuelle Perspektive zu verstehen, um ein wertvolles Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Wie bist du mit dem erhaltenen Feedback umgegangen, insbesondere mit kritischen Punkten? Ich gehe zunächst reflektierend und nachdenklich mit Feedback um und versuche, für mich mögliche Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig binde ich, wo immer es möglich ist, auch mein Team ein, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Das stärkt nicht nur die Akzeptanz, sondern auch das Vertrauen untereinander. Kannst du dir vorstellen, das Feedback konkret in eine Veränderung oder Verbesserung umzusetzen? Ja, absolut. In den APRs geht es in erster Linie um die Mitarbeitenden und ich möchte in Zukunft noch mehr Raum für ihre Belange schaffen. Deshalb plane ich, die Gespräche gegebenenfalls auf 90 Minuten auszuweiten, um wirklich genug Zeit für alles zu haben. Zusätzlich machen wir gemeinsame Quartals-Check-Ins, um den Austausch noch regelmäßiger und nachhaltiger zu gestalten. Wie motivierst du dein Team, ebenfalls aktiv Feedback einzuholen und transparent damit umzugehen? Feedback bringt echten Mehrwert – oft erhält man dadurch eine neue Perspektive, die man selbst vielleicht gar nicht im Blick hatte. Um diesen Wert sichtbar zu machen, setze ich stark auf Gemeinsamkeit und Teamgedanken. Wir unternehmen regelmäßig gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel „Influencer Location Tests“, bei denen wir die neuesten Cafés und Restaurants in Düsseldorf ausprobieren, die gerade in den sozialen Medien gehypt werden. Solche Erlebnisse schaffen eine offene und vertrauensvolle Basis, die auch im Arbeitsalltag dabei hilft, Feedback aktiv einzuholen und anzunehmen. Welche Lehren ziehst du aus diesem Feedback-Prozess für deine zukünftige Führungsarbeit? Mir ist noch bewusster geworden, wie wichtig es ist, Feedback strukturiert einzuholen und umzusetzen. Ich nehme für mich mit, den Feedbackprozess noch regelmäßiger und konsequenter in meinen Führungsalltag zu integrieren. Das Beispiel aus dem Herreneinkauf zeigt, wie wertvoll Feedback als Werkzeug für die Weiterentwicklung von Führung sein kann - gerade, wenn es im Sinne von „We lead by example“ gelebt wird. Indem Führungskräfte selbst Feedback einholen, sich reflektieren und offen mit ihren Teams darüber sprechen, schaffen sie eine Kultur des Vertrauens und der kontinuierlichen Verbesserung. So werden nicht nur einzelne Prozesse wie die Annual Performance Reviews optimiert, sondern es entsteht ein starkes Fundament für die gemeinsame Zukunft.

    Anderes

    3. Juli 2026

  • Laufbahngespräche bei P&C – Individuelle Betreuung von Talenten

    Hallo zusammen, mein Name ist Rahel, ich arbeite als Managerin im Bereich HR Retail & Omnichannel in der Düsseldorfer P&C Zentrale. Heute möchte ich euch gerne einen Einblick in eine meiner Aufgaben als Recruiterin – das Halten sogenannter Laufbahngespräche – geben. Worum geht’s? Als Recruiterin und Betreuerin für unsere Nachwuchsführungskräfte treffe ich täglich junge Frauen und Männer, die mich begeistern und oft auch zum Nachdenken anregen. Doch mein Enthusiasmus für diese Gespräche beschränkt sich nicht nur auf Neuzugänge. Einen wichtigen Augenmerk lege ich täglich auch auf unsere bestehenden Talente, die ich in sogenannten Laufbahngesprächen individuell betreue. Hierbei lerne ich sie auf verschiedenen Ebenen kennen und lege Wert auf Nahbarkeit und Authentizität, um unnötige Barrieren zu lösen. Außerdem liegt es mir am Herzen, auch gemeinsam lachen zu können und sich über persönliche Werte auszutauschen. Insgesamt orientiere ich mich dabei an folgendem Zitat: Here is to strong (wo)men. May we know them. May we be them. May we raise them.“ May we know them  Jede zwischenmenschliche Begegnung ist wertvoll. Wertvoll, weil wir nicht nur unsere Gegenüber kennenlernen, sondern durch deren Erfahrungen und Tipps auch viel über uns selbst lernen können. Brauchen wir nicht alle manchmal diesen Schubs in die richtige Richtung? Wenn ich im Laufbahngespräch höre, wohin sich die Person langfristig entwickeln möchte, überlege ich sofort, ob ich in meinem Netzwerk vielleicht genau die richtige Person als deren Mentor:in kenne. May we be them Die richtigen Personen zu kennen ist das Eine, deren Einfluss anzunehmen und umzusetzen, das Andere. Was mir meine Mentor:innen hierzu immer vorgelebt haben ist: Jede Menge Mut sammeln. Komfortzone? Verlassen! „Comparison is the thief of joy“ – nicht nach links und rechts schauen! Vertrauensvorschüsse schenken: Den anderen, klar, aber vor allem sich selbst. May we raise them  „Weiterentwicklung“ schreiben wir uns bei P&C groß auf die Fahne. Deswegen investieren wir viel Zeit und Ressourcen in regelmäßige Laufbahngespräche, Schulungen und individuelle Betreuung. Auch auf meinem 7-jährigen Weg bei P&C ist es genau diese individuelle Betreuung, die mich hält. Inspirierende Gespräche, Käsebrote vor wichtigen Terminen oder Spaziergänge im Park, die als Jobangebot enden – Taten mit Herz begeistern mich nachhaltig. Herz – das ist es, was Dich ausmacht und wonach ich in unseren Gesprächen suche. Wir begrüßen Deine Ecken, Kanten und mutige Denkansätze. Auch, wenn wir einerseits der treibende Schubs ins kalte Wasser sein können – so sind wir anderseits gerne Dein verlässliches Safetynet und Dein Happy Place. Das Mantra meiner persönlichen Betreuung in den Laufbahngesprächen ist: Das eigene Licht wird nicht gedimmt, wenn man in anderen eines entfacht und sie strahlen lässt. HERES TO YOU Vielleicht ist unser P&C Netzwerk genau Dein Happy Place. Informiere Dich über unsere zahlreichen Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten auf unserer Karrierewebsite. Wir freuen uns bereits, Dich kennenzulernen und hoffentlich auch in Dir ein Licht zu entfachen. Liebe Grüße, Rahel

    Arbeitsleben

    8. Dezember 2022

  • Hinter den Kulissen des Onlineshops -Team Shopmanagement & Brand Relations

    Hallo liebe Leser:innen, mein Name ist Julina und ich bin seit Juli 2021 Associate Managerin im Team Shopmanagement & Brand Relations in unserer Düsseldorfer Zentrale. In meinem Blogbeitrag nehme ich euch mit in den Alltag unserer Bereiche und stelle euch aktuelle Projekte vor. Bevor es los geht… noch ein paar Worte zu mir. Ich bin seit sechs Jahren bei der P&C-Gruppe tätig. Angefangen als Aushilfe neben dem Abitur habe ich im Anschluss meine Ausbildung im Rahmen des Abiturientenprogramms bei P&C absolviert. Als stellvertretende Abteilungsleiterin durfte ich darüber hinaus zwei Jahre lang die Herren-Boutique im Verkaufshaus Düsseldorf begleiten. Letztes Jahr im Juli wechselte ich anschließend in die Zentrale und damit in mein jetziges Team. Neben meinem Arbeitsalltag bei P&C schließe ich außerdem Anfang nächsten Jahres mein Bachelor-Studium im Fach Marketing & Digitale Medien ab. Und wie mein Arbeitsalltag nun aussieht, erfahrt ihr jetzt. Was macht unser Team eigentlich? Das Ressort Shopmanagement & Brand Relations gehört zum Bereich Online & Digital Marketing. Bei uns gibt es allerhand zu tun, daher kommen wir kurz zu den einzelnen Aufgabenfeldern unseres Bereichs, um euch einen verständlichen Überblick zu schaffen. Unser Team ist zuständig für: Brand Relations Content Management & Content Planning Live-Shopping Optimierung von Onsite Suche, Produktkategorien und Produktempfehlungen Unser Team ist außerdem Teil des Projekts „New Retail“ und mitverantwortlich für die Weiterentwicklung unserer Online-Shops. Besonders spannend ist für uns der tägliche Austausch mit vielen verschiedenen Kolleg:innen innerhalb des Marketings und der FashionID – aber auch als Schnittstelle darüber hinaus. Die Arbeit in unserem Team ist somit abwechslungsreich und jeder Tag hält neue Aufgaben für sich bereit. Langweilig wird es bei uns also nie! Wie sieht mein Arbeitsalltag im Shopmanagement aus? Im Content Management Team bin ich für den österreichischen Onlineshop & Stylebop zuständig. Neben der Pflege des jeweiligen Shops, Updates von Landingpages und der Bespielung von saisonalen Themen beobachte ich außerdem den jeweiligen Markt, schaue mir Wettbewerber:innen an und werte aktuell gespielte Themen im Shop aus, um mögliche Anpassungen und Optimierungen vorzunehmen. Hierbei stehe ich im täglichen Austausch mit unserer Content Plannerin und dem Bereich Brand Relations. Gemeinsam arbeiten wir aus, wie wir Kampagnen und Markenauftritte optimal in unseren Onlineshops darstellen können, um die besten Erfolge zu generieren. Klingt spannend? Wie ihr sehen könnt, verantwortet unser Team zahlreiche Bereiche unserer Online-Shops. Jeder Tag ist anders. Das wichtigste ist jedoch immer, unseren Kund:innen das bestmögliche Einkaufserlebnis bei uns zu bieten – egal in welchem Shop und in welchem Land. Um das zu erreichen, hat vor allem die enge und gute Zusammenarbeit in unserem Team höchste Priorität. Ich hoffe, der kleine Einblick in unseren Bereich hat euch gefallen! Falls auch ihr Lust habt, die spannende Welt des Online & Digital Marketings kennen zu lernen, schaut gerne mal in unsere aktuellen Stellenausschreibungen rein. Wir freuen uns über eure Bewerbungen. Bis ganz bald, Julina

    Arbeitsleben

    7. September 2022

  • Zwischen Cocktailkleidern und Umsatzanalysen – Ein Tag als Abteilungsleiter im Weltstadthaus

    Hey, mein Name ist Lukas, ich bin 26 Jahre alt und arbeite in unserem Frankfurter Weltstadthaus auf der Zeil. Als Abteilungsleiter bei P&C verantworte ich seit über einem Jahr die Damen Cocktail und Leder Accessoires Abteilung. Wie ich zu dieser Position gekommen bin, könnt ihr in meinem ersten Blogbeitrag lesen. Heute erzähle ich euch, wie ein „normaler“ Tag als Abteilungsleiter aussieht und warum das „normal“ dabei in Anführungszeichen steht. :-) Der frühe Vogel Meinen Tag starte ich schon vor meinen Mitarbeitenden mit einem Rundgang über die Verkaufsflächen. So fallen mir direkt einige To-Dos für den Tag auf. Stimmen die Beschilderungen? Sehen die Warenträger ansprechend aus? Muss etwas aufgefüllt oder verändert werden? Ganz in Ruhe kann ich mir anschließend die Umsätze des Vortages anschauen. Meistens wird anhand aktueller Zahlen noch analysiert, welche Produkte oder Marken gut laufen und bei welchen eventuell Handlungsbedarf besteht. Als Abteilungsleiter bin ich verantwortlich für den Erfolg meiner Abteilung und hinterfrage stets den Status Quo, um mich und meine Abteilung kontinuierlich zu verbessern. Anschließend wird ein Pausenplan geschrieben, damit im Laufe des Tages kein Chaos entsteht. So wissen meine Mitarbeitenden für welche Bereiche sie auf der Fläche zuständig sind, wann ihre Pausen sind und wer wen ablöst. Damit können wir sicherstellen, dass unsere Kund:innen zu jederzeit eine Ansprechperson haben und eine kompetente Beratung erhalten. Los geht’s… So schnell ist es auch schon kurz vor 10 und es heißt raus auf die Fläche. Mein Abteilungstelefon darf ich dabei auf keinen Fall vergessen. Es ist mein ständiger Begleiter über den Tag, denn ich bin nicht nur für unsere Kund:innen, sondern auch für meine Kolleg:innen aus den verschiedensten Bereichen ständiger Ansprechpartner in allen Belangen meiner Abteilung. Jeden Morgen versammeln wir uns mit allen Mitarbeitenden der gesamten Etage zur Besprechung des Tages. Jeder kann Fragen stellen und es gibt Infos über aktuelle Aktionen und Besonderheiten. So können alle bestmöglich informiert und motiviert in den Tag starten. Mir ist es sehr wichtig, jederzeit ein offenes Ohr für meine Mitarbeitenden zu haben und eine offene Kommunikation zu pflegen. Denn so fühlen sie sich wohl und wir können gemeinsam den Tag bestreiten. Anschließend fahren meine Substitutin und ich ins Lager, welches sich direkt in unserem Verkaufshaus befindet. Dort sichten wir unsere Neuware und entscheiden, was wir mit auf die Verkaufsfläche nehmen und direkt aufbauen. Während wir auf der Fläche aufbauen, wird auch die Ware neu einsortiert, die am vorherigen Tag verkauft wurde. Gleichzeitig beraten wir natürlich unsere Kund:innen und sind als Gastgeber präsent. Mittags geht es entweder in unsere hauseigene Kantine oder ganz schnell aus dem Haus in die belebte Frankfurter Innenstadt. Hier findet man beispielsweise in der Kleinmarkthalle immer einen tollen Snack für die Mittagspause. Die Verkäufer:innen von Morgen Durch die Arbeit im Weltstadthaus habe ich die Möglichkeit, Kaufleute im Einzelhandel und Handelsfachwirte auszubilden, auf ihren Berufsalltag im Verkauf vorzubereiten und weiterzuentwickeln. Daher geht es nach der Pause an die Korrektur des Berichtsheftes meiner aktuellen Auszubildenden. Im Anschluss besprechen wir diese direkt und bearbeiten noch einige Lernkarten. Meine Auszubildende bekommt daraufhin noch eine Aufgabe im Bereich Visual Marketing und baut auf einem Tisch die neusten Handtaschen unserer führenden Marke auf. Busy Bees Während wir auf der Fläche im Kundenkontakt sind, kommt unser Geschäftsleiter vorbei und wir besprechen die tagesaktuellen Umsätze, sowie einen Umbau, der für die nächste Woche angedacht ist. Unsere Gespräche gehen meistens eher zügig voran, denn schon benötigt jemand etwas. In diesem Fall fragt eine Kundin nach der Schneiderin. Während ich die Schneiderin anrufe und bitte in die Abteilung zu kommen, bin ich gleichzeitig auf dem Weg ins Lager, um ein Kleid in einer anderen Größe für eine weitere Kundin zu holen. Einmal im Monat haben wir ein Meeting mit allen Abteilungsleiter:innen des gesamten Hauses, aus dem Verkauf und allen Nebenbereichen, wie beispielsweise der Dekoration. Dort werden neben relevanten Kennzahlen auch Informationen ausgetauscht. So bekommt jede:r Abteilungsleiter:in noch einen besseren Blick für das gesamte Haus und darf seiner/ihrer Abteilung auch eigene Themen und Anliegen vorstellen. Am späten Nachmittag schaue ich noch einmal in die Personaleinsatzplanung für den kommenden Tag. Diese muss je nach aktueller Umsatzplanung angepasst werden. Bevor der Tag sich dem Ende neigt, die letzten Kund:innen zur Kasse gehen und wir die Umkleidekabinen leer räumen, mache ich noch eine letzte Runde durch die Abteilung. Ich bedanke mich bei meinen Mitarbeitenden für ihren Einsatz und erkundige mich, wie sie den Tag empfunden haben. So habe ich die Möglichkeit mir Feedback über den Tagesablauf und auch meine eigene Arbeit einzuholen. Und nun sind wir gespannt, was der nächste Tag bringen wird. Warum genau dieser Job? Das Beste an meinem Arbeitsalltag ist, dass es eben keinen Alltag gibt. Kein Tag gleicht dem anderen und jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, die gemeistert werden wollen. Über den Tag verteilt kommen so viele andere und neue Dinge hinzu, dass meine ursprüngliche To-Do Liste abends meistens ganz anders aussieht als zuvor geplant. Aber genau das macht den Job als Abteilungsleiter bei P&C für mich aus. Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick verschaffen, wie der Arbeitsalltag als Abteilungsleiter aussehen kann. Wenn auch ihr Lust auf eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem bunten Team im Verkauf habt, seid ihr bei uns genau richtig. Auf unserer Karriereseite findet ihr unsere aktuellen Stellenanzeigen und alle wichtigen Infos zur Bewerbung. Wir freuen uns auf euch! Euer Lukas

    Arbeitsleben

    22. August 2022

  • Die vier Farbtypen im Verkaufsgespräch

    Hi zusammen, ihr fragt euch bestimmt, was genau ich mit den im Titel erwähnten vier Farbtypen eigentlich meine. Dabei beziehe ich mich auf das Vier-Farben-Modell, welches ich während meines dualen Studiums bei P&C kennengelernt habe. Dieses Modell erleichtert mir nicht nur den Umgang mit meinem Team, sondern hilft mir auch beim Verkaufsgespräch mit Kund:innen. Daher möchte ich euch heute einen Überblick darüber geben und zeigen, wie man die vier Farbtypen im Verkaufsgespräch und Umgang mit anderen Personen einsetzt. Vier Farbtypen – Vier Kund:innen Um erfolgreich verkaufen zu können, ist es wichtig herauszufinden, wie Menschen ticken und worauf sie Wert legen. Hält man sich an das Vier-Farben-Modell von Frank M. Scheelen, so kann man Menschen grob in vier Farbtypen einteilen. Die vier Farben stehen jeweils für verschiedene Charakterzüge. Die Einteilung könnt ihr hier sehen: RotGelbImpulsiv entscheidende Menschen, ziel- und sachorientiert, gerne in der Position einer Führungskraft, risikoaffin Kontakt- und redefreudige Menschen, optimistisch und von positivem Auftreten gekennzeichnet BlauGrünFakten-orientierte Denker, informieren sich tiefgreifend bevor sie Entscheidungen treffen, eher introvertiert Zuverlässig und organisiert, harmonie-bedürftig und eher risikoscheu, legen Wert auf die Meinung anderer (Sommer, 2020) Legt man dieses Wissen um, kann man sagen, dass „rote“ Kund:innen nicht viel Zeit für eine ausführliche Beratung haben. Für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch ist es hier wichtig, dass man das Anliegen schnell versteht und nur die nötigsten Informationen für die Entscheidungsfindung liefert. Als Verkäufer:in sollte man selbstsicher und kompetent auftreten – sonst verlieren rote Kund:innen schnell das Interesse. Stark konträr dazu sind die „blauen“ Kund:innen. Diese möchten Fakten, Vergleiche und Details. Es ist wichtig, dass man gut über die Marken und Produkte Bescheid weiß. Ein kleiner Tipp am Rande – wichtige Informationen liefern die Textilpflegesymbole. Außerdem empfehle ich immer ein paar Keyfacts zu den neuen Marken einzuholen. Die „gelben“ Kund:innen hingegen sind sehr redefreudig und deshalb kann es sein, dass man im Verkaufsgespräch abschweift. Hier hilft es, wenn man das Besondere an der Kleidung betont und neue Trends zeigt. Gelbe Kund:innen sind offen für Zusatzverkäufe. „Grüne“ Kund:innen brauchen Verkäufer:innen, die gezielt und ruhig auf die Bedürfnisse eingehen und sich genug Zeit nehmen. Die Meinung von anderen ist hier sehr wichtig und falls Begleitpersonen dabei sind, sollte man diese unbedingt ins Verkaufsgespräch einbinden. Welcher Farbtyp sucht was? Natürlich sollte man immer darauf achten, was Kund:innen suchen und bei der Bedarfsanalyse erwähnen. Prinzipiell suchen die typischen rote Kund:innen meist auffällige Mode, die ihre starke Persönlichkeit unterstreicht. Tendenziell wird hier eher zu bekannten Marken gegriffen. Typisch blaue Kund:innen kaufen Teile, die ihren Kriterien entsprechen. Das kann auf der einen Seite die Stoffqualität oder Zusammensetzung sein, auf der anderen Seite aber auch das Design. Vielleicht werden auch nachhaltig produzierte Produkte gesucht – hier sollte man genau nachfragen, was wichtig ist! Die typischen gelben Kund:innen springen gezielt auf Trends auf, deshalb ist ein lockeres Gespräch, in dem neue Ware gezeigt und die Vorteile hervorgehoben werden, genau richtig. Für die typischen grünen Kund:innen ist es wichtig, was andere von ihrer Entscheidung halten. Gerne kann man hier persönliche Favoriten bzw. Kleidungsstücke zeigen, um sie zu überzeugen. Ich hoffe sehr, dass ich dein Interesse für den Verkauf wecken und einen guten Überblick zum Vier-Farben-Modell geben konnte. Falls dich dieses Thema neugierig gemacht hat, schau gerne bei unseren offenen Stellen auf unserer Karriereseite vorbei! Bis bald! Eure Chiara

    Arbeitsleben

    4. Juli 2022

  • Store Design & Construction – die Entstehung eines P&C Verkaufshauses

    Hallo zusammen, mein Name ist Edin und ich arbeite seit November 2020 bei Peek & Cloppenburg in der Abteilung Store Design & Construction für Österreich und Osteuropa. Heute nehme ich euch mit auf den Weg von der Entstehung bis zur Eröffnung eines P&C Verkaufshauses. Kommt dir auch immer alles bekannt vor und du findest dich gleich zurecht, egal ob du dich in einem P&C-Store in Wien, Bratislava oder Belgrad befindest? Auch wenn von außen alles ähnlich aussieht, der Weg bis dahin ist meistens sehr unterschiedlich. Jedes Projekt ist anders und bringt neue Herausforderungen, aber genau das macht unsere Arbeit so spannend und abwechslungsreich. Es gibt keine 08/15-Lösung und langweilig wird es nie! Bevor es auf die Baustelle geht Am Anfang jedes Projektes bewerten wir zusammen mit der Abteilung Leasing & Expansion die potenzielle Fläche und stellen uns die Frage, ob die Fläche zu P&C passt, wie wir diese gestalten, wo wir Lager- und Verwaltungsflächen positionieren und wie hoch der Investitionsbedarf sein wird. Gemeinsam mit den anderen Fachbereichen klären wir diese Fragen und so wird das Projekt Schritt für Schritt genehmigt. Während ich bei den Mietvertragsverhandlungen unsere Standards durchbringen möchte, planen unsere Kolleg:innen aus der strategischen Flächenplanung und dem Store Design bereits die Innenausstattung und Einrichtung des Hauses. Finale Planung und Baubeginn Sobald die ersten Prozesse abgeschlossen wurden, übernehmen wir die Einrichtungsplanung. Diese geht von der baulichen Entwurfsplanung über die Ausführungsplanung, Licht- und Deckenspiegelplanung bis hin zur Detailplanung. Damit kein Zentimeter dem Zufall überlassen wird, erhalten wir Unterstützung von externen Architekt:innen und Techniker:innen. Danach hole ich mir Angebote von diversen Bauunternehmen ein und nach sorgfältiger Prüfung wähle ich die besten Baupartner:innen aus. Während den Bauarbeiten muss ich stets auf drei Dinge achten: Qualität, Kosten und Termine. Deshalb bin ich regelmäßig auf der Baustelle und überprüfe den Fortschritt. Letzter Schliff und Übergabe an das Verkaufsteam Nach monatelangen Trockenbau-, Boden- und Malerarbeiten und Elektroinstallationen, kommt endlich die Einrichtung dran. Neben den klassischen P&C Möbeln müssen wir auch die zahlreichen Möbel der Originalshops von Marken bis zur Eröffnung aufbauen lassen. Stück für Stück wird alles zusammengebaut und das Haus erhält sein Gesamtbild. Gemeinsam mit den anderen Fachbereichen prüfen wir alle technischen Systeme und machen den letzten optischen Feinschliff. Kurz vor der Eröffnung übergeben wir die Fläche offiziell an das P&C Verkaufsteam. An diesem Punkt wünsche ich dem Team vor Ort alles Gute und hoffe, dass alles zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt wurde. So läuft die Entstehung eines P&C Verkaufshauses ab. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und ich konnte euch spannende Einblicke in die Entstehung eines P&C Verkaufshauses geben. Falls auch ihr Lust habt, an der Entstehung eines Stores mitzuwirken, dann bewirbt euch gerne auf unserer Karriereseite für unsere Abteilung Store Design & Construction. Wir freuen uns auf euch! Bis bald, Euer Edin

    Arbeitsleben

    4. Juli 2022