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Gap Year zwischen Uni und Berufseinstieg: Wie Jekaterina Verantwortung übernommen hat und persönlich gewachsen ist!

Zwischen Bachelor und Master einfach weitermachen – oder die Chance nutzen, die Arbeitswelt wirklich kennenzulernen?
Jekaterina Rasimjonoka hat sich für das Gap Year Programm der Universität Mannheim entschieden. In einem Jahr absolviert sie drei viermonatige Praktika bei renommierten Unternehmen – unter anderem bei ERGO im Bereich Grundsatz und Strategie Investmentprodukte.
Im Gespräch erzählt sie, wie das Programm gestaltet ist, warum sie ein Gap Year jeder*m weiterempfehlen würde und was ihre Praktika für ihre fachliche und persönliche Entwicklung bedeutet haben.
Warum sich Jekaterina für ein Gap Year entschieden hat
Jekaterina hat BWL an der Universität Mannheim studiert. Anders als in vielen Studiengängen gibt es in ihrem Studium keinen klassischen Schwerpunkt, sondern ein breites Pflichtcurriculum plus ein Wahlfach. Ein Auslandssemester ist verpflichtend, ein Praktikum dagegen nicht.
Im Laufe des Studiums merkte sie, dass ihr praktische Erfahrung fehlte und sie noch nicht genau wusste, in welche Richtung es beruflich gehen sollte. Klar war nur: Sie mag Zahlen – Fächer wie Finance oder Mikroökonomie haben ihr immer Spaß gemacht.
Als sie vom Gap Year Programm der Uni Mannheim erfuhr, passte das perfekt zu ihrer Situation: In einem Jahr verschiedene Praktika machen, unterschiedliche Unternehmen und Bereiche kennenlernen und so herausfinden, wohin es beruflich gehen könnte.
So funktioniert das Gap Year Programm der Uni Mannheim
Das Programm läuft über die Universität Mannheim und existiert seit mehreren Jahren. Die Uni kooperiert mit einer wachsenden Zahl an Partnerunternehmen - von Beratungen über Dienstleistungs- bis zu Pharmaunternehmen.
Der Ablauf:
- Studierende bewerben sich mit einem Motivationsschreiben über die Uni.
- Sie erhalten eine Liste mit Partnerunternehmen und Funktionen (z. B. Finance, Consulting, Marketing, HR) und erstellen eine Prioritätenliste mit sieben Wunschpositionen.
- Die Uni verteilt die Bewerbungen, koordiniert die Interviews und stimmt mit den Unternehmen ab, wer zu Gesprächen eingeladen wird.

Ihre Stationen im Gap Year:
- Porsche – Serien- und Kostensteuerung im Bereich Beschaffung
- ERGO – Grundsatz und Strategie Investmentprodukte
- Boehringer Ingelheim – Corporate Controlling
Die Uni koordiniert dabei nicht nur die Kontakte, sondern sorgt auch für eine gewisse Fairness: Wenn sich viele für dieselbe Stelle bewerben, schlägt sie gegebenenfalls Alternativen vor, die gut zum Profil passen. „Bei mir hat es perfekt geklappt, ich habe alle drei Wunschunternehmen bekommen“, sagt Jekaterina.
Zwischenfazit: „Ich weiß jetzt, was ich nicht machen will“
Inzwischen hat Jekaterina zwei der drei Praktika abgeschlossen – und zieht ein klares Zwischenfazit:
„Das Gap Year hat mir extrem geholfen. Ich kann noch nicht sagen, in welcher ganz konkreten Position ich später arbeiten will. Aber ich weiß heute viel besser, was ich nicht machen möchte. Und das ist mindestens genauso wertvoll.“
Auch die Struktur findet sie ideal: „Vier Monate sind perfekt. Drei Monate sind zu kurz, um wirklich im Team anzukommen und Aufgaben in der Tiefe kennenzulernen. Sechs Monate wären eher zu lang für ein Praktikum. So ist es intensiv, aber überschaubar.“
Praktikum bei ERGO: „Ich wurde wie eine festangestellte Kollegin behandelt“
Besonders wichtig ist Jekaterina das Aufgabenprofil und der Umgang mit Praktikantinnen und Praktikanten: „Bei vielen Praktika hört man, dass man nur monotone Aufgaben bekommt oder gar nicht richtig eingebunden wird. Hier bei ERGO war es genau andersherum“, erzählt sie.
Schon am ersten Tag wurde ihr gesagt, dass Praktikantinnen und Praktikanten wie vollwertige Mitarbeitende gesehen werden und genau so war es auch. Sie arbeitete an Aufgaben, die sonst ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Team übernehmen, und konnte selbst entscheiden, in welchen Themenbereichen sie sich stärker einbringt.
Ihr Fazit zu ERGO: „Ich hatte hier eine sehr gute Zeit. Ich habe fachlich viel gelernt und wurde ernst genommen. Genau so sollte ein Praktikum sein.“
