ERGO Group AG
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Virksomhedsstørrelse
Stor virksomhed
Sektor
Forsikring
Future of Jobs: 78 Millionen neue Chancen – wenn du die richtigen Skills mitbringst

Bis 2030 wird sich der Arbeitsmarkt grundlegend verändern. Der „Future of Jobs Report 2025“ des Weltwirtschaftsforums rechnet weltweit mit 92 Millionen wegfallenden Arbeitsplätzen – gleichzeitig entstehen etwa 170 Millionen neue. Unterm Strich bedeutet das ein Plus von rund 78 Millionen Jobs.
Die entscheidende Frage ist aber nicht: „Gibt es genug Arbeit?“, sondern: Passen unsere Fähigkeiten zu den Jobs, die entstehen?
Welche Jobs zurückgehen – und warum
Vor allem Tätigkeiten, die stark routinebasiert sind, geraten unter Druck. Dazu gehören etwa:
- Bankschalter-Mitarbeiter*innen
- Sachbearbeite Dateneingabe oder Verwaltungsassistent*innen und klassische Büro-Jobs
- Telemarketing-Agent*in
- Teile des Grafikdesigns und anderer kreativer Standardaufgaben
Hier greifen Automatisierung, KI und digitale Self-Service-Lösungen besonders schnell. Systeme können standardisierte Abläufe effizienter, günstiger und oft rund um die Uhr übernehmen.
Wo neue Jobs entstehen
Parallel dazu wachsen andere Bereiche deutlich – sowohl im Tech-Bereich als auch in klassischen gesellschaftlichen Kernfunktionen:
1. Technologie, Daten, KI und Sicherheit
- Jobs rund um künstliche Intelligenz (KI)
- Big Data und Datenanalyse
- Cybersecurity
- spezialisierte Rollen in Robotik, Energiesystemen und Umwelttechnik
2. Care-, Bildungs- und Frontline-Jobs
- Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
- Erzieher*innen
- Gesundheits-und Pflegeberufe
Getrieben werden diese Entwicklungen durch technologische Fortschritte, den demografischen Wandel und die „grüne Wende“ hin zu nachhaltigen Energiesystemen.
Skills im Wandel: Was heute zählt – und was morgen
Der Report zeigt: Fast 40 % der am Arbeitsplatz benötigten Kompetenzen werden sich bis 2030 verändern. Viele der Fähigkeiten, die heute noch als „Kernkompetenzen“ gelten, werden dann teilweise oder ganz veraltet sein.
Besonders gefragt ist eine Kombination aus:
- Technologischen Fähigkeiten
– Grundverständnis von KI und Daten
– Umgang mit digitalen Tools
– Fähigkeit, technologische Entwicklungen einzuordnen - Menschlichen Fähigkeiten („Human Skills“)
– kreatives und kritisches Denken
– Zusammenarbeit und Kommunikation
– Resilienz, Flexibilität, Lernbereitschaft
– die Fähigkeit, sich in neue Rollen und Kontexte schnell einzuarbeiten
Diese Mischung wird in nahezu allen Berufen wichtig – unabhängig davon, ob du später in der Pflege, der Schule, im Ingenieurwesen, in der Verwaltung, in der Beratung, in der Kreativbranche oder in der Wissenschaft arbeitest.
Was bedeutet das für Studierende aller Fachrichtungen?
Für Studierende ist die zentrale Frage weniger: „Wird KI meinen Job ersetzen?“
Sondern eher: „Entwickle ich meine Fähigkeiten schnell genug weiter, um für die Jobs von morgen attraktiv zu sein?“
Das ist die gute Nachricht:
Der Wandel eröffnet Chancen, gerade für diejenigen, die bereit sind zu lernen, sich weiterzubilden und neugierig zu bleiben. Ob du Informatik, Lehramt, BWL, Soziale Arbeit, Ingenieurwesen, Design oder etwas ganz anderes studierst – du kannst dich aktiv darauf vorbereiten:
- Nutze Angebote deiner Hochschule zu Digital- und Datenkompetenzen.
- Baue gezielt Human Skills aus – etwa durch Gruppenprojekte, Engagement, Nebenjobs.
- Verfolge, wie sich Jobs in deinem Wunschfeld verändern: Welche Tech-Skills tauchen immer wieder auf? Welche Soft Skills werden betont?
Die Arbeitswelt 2030 wird anders aussehen als heute – aber sie wird nicht leer sein. Sie wird nur andere Profile brauchen. Je früher du dich mit diesen Entwicklungen auseinandersetzt, desto größer sind deine Chancen, dir einen Platz in den wachsenden Berufsfeldern zu sichern.
Wenn du sehen möchtest, wie ERGO sich konkret auf diese Zukunft vorbereitet und welche Entwicklungschancen es bietet, lohnt sich ein Blick in das Corporate Magazine #radar https://www.ergo.com/de/radar-magazin der ERGO Group oder auf unserer Karriereseite.
Unser Motto „ERGO. Grow together.“ - passt auch sehr gut zum Thema des Artikels.
